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Ich heiße Zeinab Asaad. Ich bin 19 Jahre alt.

Ich bin in Syrien im Hassake geboren.

Aber ich bin blind geboren, das war am 13.3.2002.

 

Ich komme aus Syrien.

 

Ich spreche Kurdisch und Deutsch. Jetzt lerne ich Englisch.

Ich bin seit 5 Jahren in Deutschland.

Ich wohne in Oldenburg in der Nadorster Straße mit meiner Familie.

Ich habe zwei Brüder und eine Schwester.

Ich gehe in die Schule Borchersweg in die 9. Klasse.

Mein Hobby ist Musik, ich singe gerne und spiele ich gerne Klavier.

Ich gehe gerne mit meinen Eltern einkaufen.

Ich spare gerne mein Geld und ich möchte davon goldenen Schmuck kaufen.

Ich bin gerne nach Deutschland gekommen, weil ich hier zur Schule gehen kann.

(Zeinab)

 

Zeinab lebte 10 Jahre in Syrien.

Sie wohnte in einem kleinen Haus in Hassake mit 3 Zimmern, einem Kinderzimmer, ein Wohnzimmer und ein Badezimmer.

Sie hatten nicht viel Platz. Zeinab lebte mit ihrem großen Bruder und ihrer kleinen Schwester in einem Zimmer. Ihr kleiner Bruder schlief mit ihrer Mutter und ihrem Vater im Wohnzimmer.

Es war im Sommer sehr heiß, deswegen hatten sie im Sommer draußen geschlafen. Dann haben sie alle Matratzen aus der Wohnung in den Hof gebracht und dort geschlafen.

Sie hatten auch einem kleinen Gemüse und Obst Laden wo sie verschiedenes Gemüse und Obst verkauft hatten. Draußen gab es schöne Blumen und es roch alles sehr gut. Sie ging immer mit ihrer Mutter in die Stadt einkaufen. Das Leben in Syrien fand Zeinab schön.

Aber Zeinab durfte in Syrien nicht zur Schule, weil es keine Blindenschule gab. Sie durfte also nicht lernen und hat sich sehr gelangweilt weil sie ja nicht zur Schule durfte.

Es war sehr schön in Hassake weil es gutes Essen gab und es dem entsprechend roch.

Dann kam der Krieg und alles veränderte sich.

Sie hatten kein Wasser und keinen Strom, alles wurde teurer. Die Familie hatte sich entschlossen das Haus und die Hälfte der Kleidung die sie hatten zu verkaufen und in die Türkei zu gehen. In die Türkei sind sie mit einem Bus gefahren.

Ich finde es sehr gut, dass Zeinab hier ist, weil sie sehr nett ist und man mit ihr viel Spaß hat.

(Tino)

 

Zeinab und ihre Familie haben 4 Jahre in der Türkei gelebt. Sie hatten eine kleine Wohnung. Sie haben in der Stadt Izmir gewohnt. Sie hatten ihre Sachen in Syrien verkauft und von diesem Geld haben sie in Izmir gelebt.

Das Leben in der Türkei war für Zeinab auch langweilig, weil sie auch in der Türkei nicht zur Schule gehen konnte.

Zeinabs Vater wollte lieber nach Deutschland gehen und so ist er erstmal alleine nach Deutschland gegangen.  1 ½  Jahre später ist die ganze Familie nach Deutschland gegangen.

(Mira)

 

So kam die ganze Familie nach Oldenburg, weil sie Verwandte in Bremen hat. Und dann konnte Zeinab endlich in eine Schule gehen. Mit 14 Jahren besuchte Zeinab das erste Mal in ihrem Leben eine Schule. Für Zeinab ist die Schule fremd. Sie konnte noch gar nichts, was man sonst in der 1. Klasse lernt. Sie konnte auch gar kein Deutsch sprechen und niemanden verstehen. Deshalb hatte sie zuerst Frau Mullah, die ihr bei allem geholfen hat. Es ist die erste Schule, die sie besuchen durfte. Die Schule heißt Borchersweg und ist in Oldenburg. Zeinab hat an der Schule Rechnen, Lesen und Brailleschrift gelernt. Brailleschrift ist eine Punktschrift für blinde Menschen. Sie hat auch einen Laptop mit einer Brailleschrifttastatur und einen Blindenstoch bekommen. In der Schule kann sie sich toll orientieren und sie kommt im Klassenraum ohne Blindenstock zurecht.

Zeinab findet es in Deutschland toll. Sie hat endlich keine Langeweile mehr und freut sich, etwas zu lernen. Sie kann jetzt schon sehr gut Deutsch sprechen und verstehen. Wenn sie etwas nicht versteht, sagt sie immer: „Ich habe eine Frage.“ Und dann erklären wir es ihr.

Sie ist sehr fleißig. Nur manchmal schimpft sie, wenn sie nicht zufrieden ist mit sich selbst. Zeinab schimpft auch über das Wetter in Deutschland. Sie sagt oft: „ hässliches Wetter“ und es ist ihr kalt, dann sitzt sie an der Heizung in der Klasse.

Außerdem schimpft sie über das „hässliche Corona Virus“, weil sie jetzt so oft zuhause bleiben muss und nicht in die Schule gehen kann. Das Lernen zuhause ist sehr schwierig auf dem Laptop, weil sie alles alleine machen muss und dann manchmal ihre Aufgaben oder ihre E-Mails nicht finden kann.

Zeinab darf noch bis zum Sommer 2022 in den Borchersweg gehen. Dann wird es spannend, was sie dann machen kann.

(Kathrina)

Kontaktdaten

Schule Borchersweg

Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Borchersweg 80

26135 Oldenburg

Telefon: 0441 / 20 58 621

Fax: 0441 / 20 58 630 

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